Datum und Uhrzeit des Einsatzes

Mittwoch, 03.04.2019, 11:21 bis 15:10 Uhr

 

Technische Hilfeleistung - Gefahrgutunfall

Hansestadt Stendal, Bahnhofstraße - Hauptbahnhof

 

Ausrückende Fahrzeuge / Anhänger der Feuerwehr

LF 20               Löschgruppenfahrzeug mit 8 Kameraden

MTF VW           Mannschaftstransportfahrzeug mit 1 Kameraden

Bereitschaft im Gerätehaus Tangermünde

11 Kameraden

Eingesetzte Mittel und Geräte der Feuerwehr Tangermünde

4 x Pressluftatmer, 4 x Chemikalienschutzanzug mit Zubehör

Anwesenheit anderer Behörden und Einrichtungen

Ortsfeuerwehr Stendal mit Löschgruppenfahrzeug (LF 20/16), Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug (HLF 20), ABC- Erkundungskraftwagen (ABC-Erk-KW), Einsatzleitwagen (ELW 1), Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Gefahrgut (WLF- AB GG)

Ortsfeuerwehr Döbbelin mit Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug (HLF 20), Mannschaftstransportfahrzeug (MTF)

Ortsfeuerwehr Insel mit Tanklöschfahrzeug (TLF 4000), Mannschaftstransportfahrzeug (MTF)

Ortsfeuerwehr Borstel mit Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25), Mannschaftstransportfahrzeug (MTF)

Rettungsdienst mit Rettungswagen (RTW)

Bundespolizei

Umweltamt des Landkreises Stendal

Ordnungsamt und Bauhof der Hansestadt Stendal

Notfallmanager Bahn AG

Kurzbericht

Nach dem Einfahren eines Güterzuges in den Hauptbahnhof in Stendal wurde der Austritt von Gefahrstoff aus einem der Kesselwagen bemerkt. Aus einem undichten Flansch tropfte die Flüssigkeit in das Gleisbett. Über die Leitstelle Altmark sind Ortsfeuerwehren der Hansestadt Stendal zum Ereignisort alarmiert worden. Die Ortsfeuerwehr Tangermünde sollte mit Personal und Material vor Ort unterstützen.

Für den gesamten Bahnhof wurde eine Gleissperrung für den Zugverkehr veranlasst. Neben der Lageerkundung begannen die Maßnahmen zur Durchführung einer möglichen Brandbekämpfung. Für die Dekontamination der eingesetzten Kräfte stand ein Platz bereit. Die Einsatzstelle war in vier Abschnitte unterteilt, insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte vor Ort.

Die giftige Flüssigkeit wurde aufgefangen und im Nachgang die Dichtheit des Flansches wieder hergestellt. Zum Schutz der Einsatzkräfte erfolgten sämtliche Arbeiten mit Chemikalienschutzanzügen. Als die Gefahrenabwehr abgeschlossen war, konnten unsere Kräfte die Einsatzstelle wieder verlassen. Die Ortsfeuerwehren der Hansestadt Stendal übernahmen die abschließenden Maßnahmen.

Einsatzbilder